Es gibt Normen.
Kundenwünsche.
Umsatzziele.
Gut, dass es auch uns gibt.

Grundsätzlich sollten Sie die maßgeblichen Normen und Richtlinien nicht aus den Augen verlieren. Denn auch, wenn sie nicht rechtlich bindend sind: Im Zweifelsfall wird meist auf Grund der „allgemein anerkannten Regeln der Technik“ entschieden, die in diesen Normen und Richtlinien formuliert sind.

Als Fachhandwerker sollten Sie außerdem unbedingt die Vorgaben der Komponentenhersteller zur Füllwasserqualität prüfen. Daran wird Ihre Arbeit eventuell zu einem späteren Zeitpunkt gemessen. Insofern sind diese Paragrafen zunächst Ihre wichtigste Maßgabe.

Die maßgeblichen
Normen und Richtlinien

DIN EN 1717 und DIN 1988-100

Die DIN EN 1717 regelt den „Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasserinstallationen“ und formuliert „allgemeine Anforderungen an Sicherheitseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen“. In anderen Worten: Hier sind unter anderem die Vorgaben für die Anwendung von so genannten Systemtrennern festgehalten. Die DIN 1988-100 stellt eine nationale Ergänzungsnorm dar. Sie bezieht sich ebenfalls auf den Schutz des Trinkwassers und die Erhaltung der Trinkwassergüte und enthält nationale Planungs- und Ausführungsvorgaben.

Die VDI-Richtlinie 2035

Die Technische Regel VDI 2035, Blatt 1 und 2, beschreibt die Maßnahmen, die Planer, Installateure und Betreiber von Anlagen mit geschlossenen Heizungskreisläufen treffen müssen, um Stein/Korrosionsschäden und Ablagerungen zu vermeiden.

Die VDI-Richtlinie 4708

Die VDI-Richtlinie 4708, Blatt 1 behandelt die Auslegung und Wartung von Druckhalteanlagen. Blatt 2 regelt die Auswahl, Systemintegration, Prüfung und Wartung von Entlüftern und Entgasern – auch für Flüssigkeitskreisläufe von Kühl- und Kälteanlagen.

Das ZVSHK Merkblatt Steinbildung

Der ZVSHK und der BDH (Bundesverband Deutschland Haus, Energie- und Umwelttechnik) empfehlen in ihrem gemeinsamen Merkblatt praxisgerechte Maßnahmen zur Vermeidung von Steinbildung. Darüber hinaus verpflichten sich die Hersteller, ihre Wärmeerzeuger hinsichtlich einer erforderlichen Aufbereitung auszuweisen. Mit dem Merkblatt werden also die Herstellerangaben weiter in ihrer Bedeutung gestärkt.

Die VDI-Richtlinie 4704

Die Richtlinienreihen VDI 2035 und VDI 4708 geben die Maßnahmen vor, mit denen die langjährige und effiziente Funktion einer Warmwasser-Heizungsanlage sichergestellt werden soll. Die VDI-Richtlinie 4704 bietet das entsprechende Seminarkonzept an, das sich an alle Fachleute richtet, die Heizungsanlagen planen, errichten und instand halten.

Selbstverständlich bieten wir ein solches Seminar an.

Foyer im Julius Dopslaff Campus, Winnenden

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