Rostiges Wasser hat einen Beigeschmack und ist alles andere als ästhetisch. Gesundheitsschädlich ist es zwar nicht, wenn das Wasser geringe Spuren von Eisen enthält. Allerdings besteht die Möglichkeit, dass sich neben Eisen noch andere, weniger harmlose Schwermetalle lösen und ins Trinkwasser gelangen.

Auf alle Fälle sollten Sie darauf achten, dass kein Wasser zur Zubereitung von Getränken und Speisen verwendet wird, das lange in der Rohrleitung gestanden hat. Das heißt: Möglichst kein Warmwasser verwenden, da dies bereits längere Zeit im Warmwasserbereiter verbracht hat und Kaltwasser vor der Entnahme lieber etwas ablaufen lassen, bis es schön kühl ist.

In der Trinkwasserinstallation kann rostiges Wasser jedoch fatale Schäden anrichten. In korrodierten Rohren lösen sich oft Rostpartikel ab und werden mit dem Trinkwasser mitgespült. Die Folgen sind verstopfte Armaturen oder Funktionsstörungen in technischen Geräten – bis hin zum Rohrbruch. Und das kann schnell teuer werden. Außerdem bilden verrostete Rohre mit ihren zerklüfteten Innenflächen eine Brutstätte für Bakterien. Hygieneprobleme drohen.