Was passiert, wenn der Schutzfilter nicht regelmäßig gewartet wird?

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von Trinkwasser-Schutzfiltern: Wechselfilter und Rückspülfilter. Bei Wechselfiltern muss, wie der Name sagt, der Filtereinsatz regelmäßig ausgetauscht werden. Rückspül-Schutzfilter werden dagegen durch Umkehrung des Wasserflusses gereinigt.

Die DIN EN 806-5 regelt unter Anhang A, Tabelle A 1, die Häufigkeit für Inspektion und Wartung: Ein Intervall von sechs Monaten gilt für rückspülbare und nicht rückspülbare Filter von 80 μm bis 150 μm. Je nach Belastung des Trinkwassers mit Partikeln können die Zeitabstände auch verkürzt werden.

Stark verschmutzte Filtersiebe begünstigen das Wachstum von Mikroorganismen. Diese Keime gelangen unter Umständen unkontrolliert in die Trinkwassersinstallation. Außerdem können zugesetzte Filter deutliche Druckverluste verursachen, so dass höher gelegene Zapfstellen nicht mehr einwandfrei versorgt werden.

Es ist also überaus wichtig, den Trinkwasser-Schutzfilter mit der gebotenen Regelmäßigkeit zu kontrollieren. Und wenn nötig, mindestens jedoch alle sechs Monate, zu spülen oder das Filtersieb zu wechseln.

In Mehrfamilienhäusern empfiehlt sich ein Automatik-Rückspül-Schutzfilter. Er spült sich regelmäßig selbst – und sorgt damit dafür, dass keine Reinigung vergessen wird. Die manuellen Schutzfilter der JUDO PREMIUM- und PERFORMANCE LINE bis zur Anschlussgröße 2“ verfügen serienmäßig über die JUDO Call-Funktion, die den Betreiber per App an fällige Rückspülungen erinnert.